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Hondaclub Community :: Thema anzeigen - Mein Bericht vom HRTI Vorarlberg Clubausflug 07
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Mein Bericht vom HRTI Vorarlberg Clubausflug 07

 
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Autor Nachricht
Hondageri
Anfänger


Anmeldungsdatum: Oct 20, 2007
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: Do 25 Okt, 2007 10:31    Titel: Mein Bericht vom HRTI Vorarlberg Clubausflug 07 Antworten mit Zitat

Hallo du mein treuer Leser.

Bevor ich über das vergangene Wochenende berichte mit dem Honda Racing Team Imst und dem Vorarlberg Ausflug, möchte ich noch ein paar Gedanken loswerden. Du kannst drüber lachen, oder auch nicht, ganz wie du willst.

Eine Frage an dich: Wie viele gute Freunde hast du? Überleg mal. Ich meine nicht diejenigen, die dir sagen ein Freund zu sein! Nein, ich mein diejenigen, die es dir beweisen. Du brauchst nur einmal kurz nicht auf der Überholspur zu sein und du erkennst schnell, dass sich viele wie eine Fahne im Wind drehen. Aber von manchen, die du möglicherweise gar nicht als Freunde eingestuft hast erlebst du Gutes. Sie rufen dich an, gemma a Glaserl trinken, willst mitfahren bei einem schönem Ausflug, kommst auf ein Wochenende vorbei, etc.. Das sind die Freunde und die sind enorm wichtig.

Nur ein paar Gedanken von mir, die ich niederschreiben wollte.

Hast du dich gewundert wo alle meine Homepage Fotos geblieben sind und das gewohnte Hondascene Österreich Forum mit den Infos?!

Es wurde alles gelöscht.

Die Clubobleute der österreichischen Honda Automobil Clubs haben einem neuen Internetauftritt zugestimmt. Ob es eine gute Idee war das „alte“ Forum der Plattform mit allen Infos der Hondascene Österreich radikal zu löschen wird sich zeigen. Ich finde das sehr schade, habe in den letzten 2 (oder warens 3) Jahren dort viele Infos über Honda, die Fan Scene etc. online gestellt und einen Großteil meiner Freizeit dafür verwendet. Tja das ist inzwischen das dritte oder vierte Forum das ich aufbaute und aus irgendwelchen Gründen wieder gelöscht wurde.

Wenn ich mir denke, dass auch für die riesige Bildgalerie auf einmal kein Platz mehr war, kann ich mich nur wundern. Sie zeigt die Hondascene Österreich, die Treffen, die Gemeinschaft, das Feiern. Und ich habe auch immer andere Marken und Treffen in Bildern festgehalten. Dies brachte mir auch von anderen Scenen Lob ein und nützte meiner Meinung nach allen. Aber Beschlüsse sind nun mal zu akzeptieren. Vermutlich fehlt es mir an Bildung um immer sofort den Sinn in manchen Handlungen zu entdecken.

Ich bin einfach nur froh, dass der ehemalige Internet Betreiber der Plattform Hondascene Österreich zumindest die Bildgalerie auf seinem eigenen Projekt wieder online stellt. Somit kann ich zu meinen Reiseberichten auf meiner privaten Homepage www.vtec.at bald wieder alle Fotos zeigen.

Vielen Dank an der Stelle für deine Menschlichkeit Alex!

Hab mich mal wieder verplaudert, Entschuldigung!

Unser Honda Racing Team Imst Obmann der Bux plante am verganenen Wochenende einen Clubausflug nach Vorarlberg.

Bei starkem Schneefall fuhr ich am Samstag vom Zillertal aus wiedermal ins tiroler Oberland und freute mich über das besser werdende Wetter dort. Weniger gefreut hat mich ein kaum sichtbarer Metall Splitter den ich mir im rechten Daumen eingefangen habe. Ich machte im Nachhinein den Fehler, das ich die kleine Wunde öfters öffnete und es dann zu einer Entzündung kam. Aber die Freundin vom Bux, die Silvia hatte die richtige Lösung parat und verarztete mich professionell. Nennt sich Zugsalbe, die man nur in sehr kleinen Mengen auftragen soll. Wie der Name schon sagt zieht sie Verunreinigungen/Eiter heraus. Autofahren war am Samstag deshalb nicht so angenehm mit dickem Daumen.

Abends durfte ich beim Raklette Grillen dabeisein. Dafür braucht man Zeit und es hat sehr gut geschmeckt. Ich persönlich finde es eine Wohltat, wenn man sich für etwas in der heute hektischen Welt besonders viel Zeit nimmt und es genießt. Nach dem Essen genehmigten wir uns einige Grappas. Ein Grappa ist ein Weinschnaps. Mag ich normalerweise nicht, bin beim schottischen Malt daheim. Aber der Grappa den ich mitbrachte war Holzfass gereift und besonders mild. Danach spielte ich nach Jahren wiedermal Mensch ärgere dich nicht, ein charakterbildendes Spiel meiner Meinung nach. Weil man sich ja doch irgendwie ärgert, … .

Sonntag früh gemütliches Frühstück mit ausreichend Kaffee. Der Tag kann kommen, Treffpunkt Esso Tankstelle Imst.

Clubfreunde starteten ebenfalls gemütlich in den Tag und wir scherzten in gewohnter Weise. Man könnte auch „hussen“ dazu sagen. Das gefällt mir. Wie soll ich es beschreiben. Es ist eine liebevolle Art, jemanden anzustänkern, aus der Reserve zu locken.

Unser Tagesplan war der Besuch im Rolls Royce Museum in Dornbirn Vorarlberg und danach noch Kartfahren. Und natürlich gab es von Anfang an „psychologische Kriegsführung“. „Du wirst beim Kartfahren heute keine Chance gegen mich haben….Dich putz ich heut…..“ Immer mit einem Grinsen im Gesicht. Aber dazu später mehr.

Unsere Fahrt über den Arlberg im neuen Honda Civic Diesel verlief angenehm, lustig und Stressfrei. Die Clubfreunde mit zwei Honda CR-Vs wählten die Fahrt durch den Arlbergtunnel um einer möglichen Schneefahrbahn auszuweichen. Aber es gab weder große Schneemengen noch Eis am Vormittag.

Ich habe schon öfters vom Rolls Royce Museum gehört, aber nie was Genaueres. Wusste aber, dass es einer Familie gehören soll.

Ich bin bei solchen Sachen eher zurückhaltend. Besuchte mal das Porsche Museum in Gmünd, weil ich mit der Mutter einen Ausflug von Kärnten nach Oberösterreich machte und ungeplant in der Nähe war. Es waren nicht so viele Autos ausgestellt und der Eintrittspreis rechtfertigte das Gesehene unserer Meinung nach nicht. Neudeutsch könnte ich auch schreiben, es flashte nicht besonders.

In Dornbirn angekommen nach einer lustigen Fahrt mit dem Ex Präsidenten und Frau Ex Präsident (so nenn ich sie scherzhaft) fuhren wir noch eine Weile bis zum Museum, aber durch schöne Landschaften.

Wir erreichten die ehemalige Spinnerei in der das Museum untergebracht ist. Von Außen nicht wirklich einladend dachte ich mir. Aber der Eindruck täuschte gewaltig. Es ging nobel zu nach dem Türöffnen. Ausgesprochen nobel. Etwas getrübt wurde meine Stimmung, als man von mir zusätzlich zum Eintrittspreis noch 10 Euro fürs Fotografieren kassierte. Aber ok. Man war uns gegenüber immer ausgesprochen freundlich von Anfang an. Und was tut man nicht alles für den Club und die persönliche Befriedigung des launisch/verwöhnten Gemüts.

Wir mussten schon lachen, die ganze Zeit über lag so ein merkwürdiger Geruch in unseren Nasen. Einer meinte „do tuats altelen“! Ich meinte, dass sich sicher in irgendeiner Motorkutsche mal jemand vergast hat. Wie soll ich’s beschreiben ohne das Wort stinken zu verwenden?! Sagen wir es roch nach Nostalgie.

Aber der Eindruck vom Gezeigten war gewaltig. Die Masse an Nobelkarossen in der ersten Halle dicht gedrängt, gut eingeparkt. Ein riesiger Flugzeugmotor mit Propeller beeindruckte ebenfalls, genauso wie die ganzen übrigen ausgestellten Teile, Motoren, Maschinen etc..

Man durfte sogar zur Restaurations Werkstatt wandern und staunen. Warum hab ich Anfangs Restaurant gelesen?! Vermutlich weil zum launischen Gemüt auch ein noch launischerer Magen gehört der sich gelegentlich meldet.

Wenn ich mir denke welche Werte da ausgestellt waren, echt sehenswert.

Aber das war noch lang nicht alles. Im Stockwerk darüber noch mal eine Halle mit Autos und noch mal ein großer Bar Bereich mit toll gefüllten Vitrinen mit diversen Teilen.

Und auf einmal stand ich vor einer Frau, die meine Blicke magisch ansich zog von der ich nicht mehr wegkam. 31 Jahre lang auf sie zu warten hat sich gelohnt dachte ich mir. Sie lächelte mich an (ok sie zeigte mir ihre Brüste) und breitete ihre Flügel aus. Es war Emily. Bekannt als die Kühlerfigur der edlen englischen Blechkutschen. Aber im Museum war sie beinahe lebensgroß und leider nur aus Stein. Aber ich kam nicht von ihr los. Meine Klubfreunde hoben mich irgendwann an den Armen hoch und trugen mich aus dem Museum. Ich lese gerade, es ist das größte Rolls Museum der Welt. Ja muss sein, beeindruckend.

Äußert beeindruckend war auch der Museums Shop im zweiten Stockwerk. Du kannst fast alles kaufen, wenn…. . Ja wenn die Rücklagen stimmen. Die Preise für die noblen Kleinigkeiten sind anspruchsvoll. Such mal die Homepage über Google und schau mal in den Online Shop! Da muss eine alte Frau lange Striken…..

Da war zum Bleistift die Bentley Armband Uhr. Sie gefiel mir zwar nicht besser wie mein 70 Euro Lucky Strike Chrono, oder meine sauteure Rado, aber 2000 Euro muss einem der dezente Bentley (Bentley = möchtegern Rolls Royce) Klunker schon wert sein. Da kauf ich mir lieber eine große Emily, da hat das Auge wenigstens was davon. Aber jedem das Seine.

Wir verabschiedeten uns vom beeindruckenden Museum.

Angrenzend findet man noch ein Gasthaus und ein Krippenmuseum. Ein Besuch lohnt also immer. Ich werde vermutlich noch einmal hinfahren und mir richtig viel Zeit nehmen zum Bestaunen und Fotografieren.

Wir verabschiedeten uns und machten uns auf den Weg nach Rankweil zur Werkstatt. Das ist ein großes Restaurant im Biker Styl. So einen Betrieb gibt’s in Imst und eben in Vorarlberg. Große Essens Portionen in einem sehenswert eingerichteten Lokal.

Aber wir hussten immer mehr. Man merkte dass wir uns bald auf der Kartbahn duellieren werden. Bei manchen machte sich eine leichte Nervosität breit.

Und irgendwann schrie ich: “So auf zur Kartbahn!“

Wie ferngesteuert wandelten manche zu den Autos und wir fuhren nach Feldkirch.

In Tirol gibt’s leider keine wirklich tollen Kartbahnen. Das war die letzten Jahre schon immer ein Problem für uns. Das letzte mal als ich Kartfuhr, das war beim Augsburg Treffen 2005. Mit Schrecken erinnere ich mich noch daran. Da war diese langgezogene Linkskurve die im Drift voll ging. Bis…, ja bis da der eine Reifenstapel etwas weiter in die Fahrbahn ragte. Weil da zuvor einer reingekracht ist. Ich knallte mit voller Wucht seitlich dagegen und die Kante vom Plastiksitz presste sich wie ein Geschoss in meine Rippen.

Der Schmerz war Anfangs nicht so groß, aber das änderte sich schnell. Abends wars kaum noch auszuhalten und am nächsten Tag bekam ich kaum noch Luft. Ab zum Arzt und der schickte mich postwendend per Rettung ins nächste Krankenhaus. Keine erheblichen inneren Verletzungen aber eine starke Rippenprellung. Das wünsche ich niemanden. Eine Prellung schmerzt mehr wie ein Rippenbruch.

Aber mein Leitspruch letzten Sonntag war: „Eine Rippe riskier ich!“

Wir wurden sehr freundlich behandelt in Feldkirch von den Betreibern der Bahn und starteten den ersten acht Minuten Turn. Wenn man nie Kartfährt, wundert man sich wieviel Kraft man allein fürs Lenken aufbringen muss. Aber das Adrenalin schoss nur so durch den Kopf und wir kämpften.

Wenn man gegen Profis auch nur annähernd eine gute Zeit fahren will, muss man immer Vollgas geben. Die Scheu vorm Vollgas muss man ablegen, sonst hat man keine Chance. Das Kart schon vor der Kurve richtig anstellen, so wenig wie möglich driften und versuchen die Geschwindigkeit mitzunehmen. Am Ende jedes Durchganges bekamen wir einen Zettel in die Hand gedrückt auf der war die schnellste Runde abgedruckt und die Startnummer des Karts. Es war unglaublich wie knapp die Zeiten beieinander lagen. Teilweise im Hundertstel Bereich.

Insgesamt fuhren wir dreimal. Ich sage euch, soviel wie dort schwitze ich eigentlich das ganze Jahr nicht. Nach jedem Durchgang muss man erst mal wieder runterkommen.

Meine Taktik würde ich als „Clubfreundlich“ bezeichnen im Nachhinein. Ich weiß ganz genau, dass es Leute gibt die nicht verlieren können vom Ego her.

Also überlegte ich mir folgendes. Beim ersten Durchgang zeigst du richtig auf. Nicht auf Platz eins oder zwei fahren aber auf den dritten. Zu zeigst dass du beißen kannst, bellen sollen andere. Die demoralisierten Gesichter der geschlagenen werd ich nie vergessen. Beim Zweiten Turn blieb ich im Mittelfeld und beim dritten mal fuhr ich nur mehr zum Spaß an der Freude. Somit wars eine diplomatische Lösung.

Ok ich gebs zu, alles gelogen. Beim ersten mal war ich richtig gut auf Platz drei, beim zweiten mal merkte ich sofort dass mit dem Kart etwas nicht stimmte, keine Chance aufzuzeigen, hinteres Mittelfeld. Und beim dritten mal ging mir einfach nur die Kraft aus. Es war unglaublich wie viel Kraft man aufwenden muss, wenn man schon lang nicht mehr Kart gefahren ist.

Ja es hat uns richtig Spaß gemacht im Nachhinein.

Die Heimfahrt bei eher schlechtem Wetter verlief wieder sehr angenehm. Der Bux, die Silvia und ich fuhren bei Schneefall über den Arlberg, die Kollegen wieder durch den Tunnel bis nach Imst.

Ich durfte noch einmal übernachten, war müde und Montag hatte ich Gott sei Dank Spätschicht. Eine 120 Kilometer Heimfahrt von Imst ins Zillertal wäre mühsam gewesen.

Möchte mich beim Team für den netten Ausflug bedanken. Es war schön mit euch wie immer. Für heuer wars leider der letzte Clubausflug.

Kritik muss ich natürlich an die anderen richten, die nicht mitgefahren sind. Das trübt die Stimmung, wenn man weiß wie viele eigentlich nie mitfahren. Aber das wird sich vermutlich auch nicht ändern.



Danke an alle Mitreisenden!



Geri
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Prelude
Anfänger


Anmeldungsdatum: Mar 15, 2004
Beiträge: 10
Wohnort: Aflenz-Land

BeitragVerfasst am: Di 30 Okt, 2007 11:47    Titel: Antworten mit Zitat

Schön wieder Berichte von dir zu lesen!

Finde aber dass das was du in den ersten Zeilen geschrieben hast nicht ganz der Wahrheit entspricht!
_________________
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